Die Etappenplanung

Wenn der richtige Weg nun gefunden ist, so geht es an die genauere Planung. Hierfür nutze ich die Seite gpsies. Auf gpsies sind meist schon alle Strecken hinterlegt. Einfach über die Suche den passenden Weg raussuchen und auf der Karte anzeigen lassen. Auf der Karte gibt es dann die Auswahlmöglichkeit, sich die km im Verlauf anzeigen zu lassen. Somit ist es recht einfach, die gesamte Strecke in die entsprechenden Etappen zu unterteilen.

 

Nun geht es daran, die passenden Orte für die Etappenenden zu finden. Diese sollten eine Schlafmöglichkeit (Gasthof, Pension, Hotel oder Jugendherberge) und möglichst einen Supermarkt, Bäcker oder ähnliches bieten (falls ihr Verpflegung nachfüllen müsst). Wer komplett autark unterwegs sein möchte, der kann natürlich Zelt, Schlafsack, Campingkocher und alles Weitere mitnehmen. Hier kommt jedoch schnell einiges an Gewicht zusammen, wodurch die Tour eher eine Wanderung anstatt eines Laufes ist.

 

Bei mir steht das Laufen im Vordergrund, daher halte ich mein Gepäck so klein und leicht wie möglich und greife auf Unterkünfte entlang der Strecke zurück. Gerade in kleineren Gasthöfen haben sich dadurch schon tolle Gespräche mit den Wirtsleuten entwickelt. Die Unterkünfte können vorab gebucht werden. Um flexibel zu bleiben, ist eine Möglichkeit der Stornierung bis 18 Uhr am Anreisetag zu empfehlen. Dadurch konnte ich bereits spontan Etappen umplanen und die Etappenenden verschieben. Zu beachten ist, dass auch die Möglichkeit des Abendessens geklärt werden sollte (Stichwort Ruhetage).

 

Wenn die Etappenorte feststehen, dann empfiehlt es sich, die einzelnen Etappen zu planen, um eine Übersicht der Kilometer und Höhenmeter zu bekommen. Hier nehme ich ebenfalls gpsies, denn es gibt die nützliche Kartenansicht mit "Waymarked Trails", was wunderbar als Vorlage zur eigenen Etappe dienen kann. Die Tracks können anschließend exportiert und verwendet werden. Natürlich könnt ihr auch Tools wie outdooractive oder komoot verwenden.